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Kennisdossier
Wissensdossier Hirntod
Der Begriff Hirntod wird regelmäßig falsch verwendet. Dies kann für Unruhe sorgen. Zur Feststellung des Hirntods verwenden Ärzte immer das Hirntodprotokoll. Dies wird sehr sorgfältig durchgeführt.
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In den Niederlanden lautet die Definition: Hirntod ist der vollständige und unwiederbringliche Verlust der Funktionen des Gehirns, einschließlich des Hirnstamms und des verlängerten Rückenmarks.
Jemand, der hirntot ist, ist nicht mehr in der Lage, über das Gehirn Signale an den Körper zu senden. Dadurch ist selbstständiges Denken, Hören oder Fühlen nicht mehr möglich. Jemand ist wirklich tot. Hirntod kann die Folge einer Hirnblutung oder eines schweren Unfalls sein.
Wenn jemand mit schwerer Hirnverletzung auf einer Intensivstation eines Krankenhauses stirbt, liegt die Person meist an der Beatmung. Wenn jemand hirntot ist und an einem Beatmungsgerät liegt, schlägt das Herz noch, aber das Gehirn funktioniert nicht mehr. Das Herz würde aufhören zu schlagen, wenn das Beatmungsgerät abgekoppelt wird. Durch die Beatmung erhalten die Organe noch Sauerstoff, und die Organe dieses hirntoten Patienten können für eine Spende geeignet sein. Etwa die Hälfte der Patienten, die nach dem Tod Organe spenden, ist hirntot.
Das Hirntodprotokoll
Das Hirntodprotokoll wird durchlaufen, wenn eine Organspende in Frage kommt und der Verdacht auf Hirntod besteht. Ein Patient wird erst dann für hirntot erklärt, nachdem ein Team spezialisierter Ärzte dies anhand eines festen Stufenplans überprüft hat.
Sorgfalt bei der Durchführung des Hirntods
Erklärung der Neurologen
Über den Hirntod und dessen Feststellung flammen von Zeit zu Zeit Diskussionen auf. Dies kann zu Unruhe und Unklarheit führen. Der Neurologe und Intensivmediziner Michael Kuiper und der Neurologe Rob Rouhl erläutern dies und erklären, wie das Hirntodprotokoll durchgeführt wird.
Aufklärung und Zahlen
Öffentlichkeitsarbeit
Was ist Hirntod? Hierzu gehen häufig Fragen ein. Sehen Sie sich an, wie wir dieses Thema auf orgaandonatie.nl für die Öffentlichkeit erklären.
Zahlen
Sehen Sie sich die Zahlen zur Organspende an. Sie können dabei nach DCD und DBD (Hirntod) filtern.
Zahlen
der Organspender waren im Jahr 2025 DBD-Spender.
Das Hirntodprotokoll besteht aus 5 Schritten, die alle durchlaufen werden müssen.
Menschen spendeten 2025 nach dem Hirntod Organe (DBD-Spender).
Erklärvideo Hirntod
Ist man wirklich tot, wenn man hirntot ist? Im Erklärvideo erhalten Sie eine klare Erläuterung, was Hirntod ist, sowie eine verständliche Erklärung des Hirntodprotokolls.
Häufig gestellte Fragen zum Hirntod
Wie kommt es, dass Geschichten über Patienten kursieren, die sich vom Hirntod erholt haben?
In den Niederlanden halten wir uns strikt an das Protokoll, und mehrere medizinische Fachkräfte sind an der Durchführung des Hirntodprotokolls beteiligt.
Dennoch gibt es regelmäßig Missverständnisse. Dies kann mehrere Gründe haben:
- FehlkommunikationÄrzte haben über einen (möglichen) Hirntod gesprochen, aber dieser war noch nicht festgestellt. Hätte man bei einem solchen Patienten mit dem Protokoll begonnen, wäre es bei einem Schritt gestoppt worden, der zeigt, dass kein Hirntod vorliegt.
- Verwirrung über die Begriffe Koma und Hirntod
Im Volksmund werden Koma und Hirntod miteinander verwechselt. Aus einem Koma kann ein Patient durchaus erwachen, bei Hirntod ist man jedoch tatsächlich tot. - Internationale Unterschiede im Detail
Das Hirntodprotokoll unterscheidet sich in anderen Ländern in Details, ist aber immer ein strenges Protokoll. Es kann jedoch vorkommen, dass Fehler gemacht wurden oder gegen das Protokoll verstoßen wurde.
Ist es möglich, sich vom Hirntod zu erholen?
Nein. Wenn jemand hirntot ist, ist eine Genesung nicht mehr möglich. Hirntod ist unumkehrbar und bedeutet, dass der Patient verstorben ist.
Publikation über den Hirntod?
Veröffentlichen Sie etwas über den Hirntod und möchten Sie prüfen, ob Ihre Informationen korrekt sind? Wir helfen Ihnen gerne weiter oder können Sie mit medizinischen Fachleuten auf diesem Gebiet in Kontakt bringen.
Tel: 06 82 85 04 71; oder E-Mail: persvragen@transplantatiestichting.nl