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Project

Pilotprojekt CT-Scan für ein besseres Spenderscreening

Dieser Pilotversuch der NTS untersucht den Mehrwert von CT-Scans beim Screening von Organspendern.

Mit diesem Pilotprojekt untersuchen wir den Einsatz von CT-Scans beim Screening von Organspendern. Dies hilft Ärzten dabei, die Qualität von Organen besser einzuschätzen. Das Pilotprojekt läuft seit 2023.

Anlass

Beim Screening von Organspendern wurden bisher ein Ultraschall des Bauches und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs durchgeführt. Entnahmechirurgen gaben an, dass ein CT-Scan mehr und detailliertere Informationen über die Qualität und eventuelle Auffälligkeiten von Organen liefert.

Das Durchschnittsalter der Spender steigt, wodurch häufiger unentdeckte Erkrankungen oder Tumoren gefunden werden. Ein CT-Scan kann helfen, diese vor der Operation aufzuspüren, sodass unnötige Entnahmeoperationen vermieden werden.

Was ist das Ziel?

Wir betrachten die Vorteile, aber wir schauen uns auch mögliche Nachteile an.

Vorteile

  • Bietet der CT-Scan eine bessere Sicht auf Auffälligkeiten und die Qualität von Organen?
  • Verringert der CT-Scan das Risiko von Organschäden während der Entnahme?
  • Verhindert der CT-Scan unnötige Operationen, indem ungeeignete Organe vorab identifiziert werden?
  • Hilft der CT-Scan Ärzten dabei, besser auf das Entnahmeverfahren vorbereitet zu sein?

Nachteile

  • Ein Spender muss zur Radiologieabteilung transportiert werden. Dies hat Auswirkungen auf den Spender, kostet aber auch Zeit des Pflegepersonals auf der Intensivstation.
  • Wir untersuchen auch das Risiko, dass Organe aufgrund von zusätzlichen Befunden auf dem Scan fälschlicherweise abgelehnt werden.
  • Ein CT-Scan ist teurer als die aktuelle Methode – ein Ultraschall des Bauches und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs. Daher wird genau geprüft, welchen Mehrwert der CT-Scan im Verhältnis zu den Kosten bietet.

Zusammenarbeit

Das Pilotprojekt der NTS wurde in enger Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fachkräften wie Entnahmechirurgen, dem Intensivteam und Organspendekoordinatoren durchgeführt. Die forschende Ärztin Kinita Chotkan evaluiert das Pilotprojekt im Rahmen ihrer Promotion.

Zwei Frauen im Gespräch

Ansatz und Planung

In den Pilotkrankenhäusern ersetzt der CT-Scan den Ultraschall und die Röntgenaufnahme im Screening-Prozess. Nach jedem Spende-Verfahren füllen der Organspendekoordinator und der Chirurg einen Fragebogen über den Einfluss des CT-Scans auf Akzeptanzentscheidungen, Logistik und die Durchführung der Entnahme aus.

Am Ende des Pilotprojekts wurden alle Daten analysiert: Akzeptanzraten, Operationsdauer und eventuelle logistische Engpässe.

Das Pilotprojekt wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die formelle Implementierung in den Screening-Prozess folgt.

Team arbeitet zusammen

Wo läuft das Pilotprojekt?

Das Pilotprojekt startete klein und läuft nun landesweit:

  • Start Januar 2023: Spenderegion Groningen.
  • Erweiterung Juli 2023: Nordholland, Südholland, Flevoland, Zeeland und ein Teil von Utrecht.
  • Landesweit: Januar 2024

Interview mit der Forscherin

Die Evaluation ist Teil der Promotion der forschenden Ärztin Kinita Chotkan. In einem Interview Anfang 2024 berichtet sie über die ersten positiven Erfahrungen mit dem neuen Ansatz.

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Kinita Chotkan - Forscherin

Publikationen

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Publikation: Transplant Outcomes After Exposure of Deceased Kidney Donors to Contrast Medium

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Publikation: Radiological Screening Methods in Deceased Organ Donation: An Overview of Guidelines Worldwide

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